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3. Mai 2009

Fridis Blogbuch - Eintrag Nr. 16

Gestern Abend war es soweit - eine knappe Woche vor der Premiere gab es die erst Haupt-End-Durchlauf-Generalprobe unter "fast" Orginalbedingungen!

Ab 17.30 Uhr schlüpfte die spielende Besetzung in ihre Kostüme und begab sich in die Maske, so dass sie überpünktlich einsatzbereit war. Wie leider so häufig üblich, ging es dann aber doch erst mit 45 Minuten Verspätung los. Dafür, dass es in der gestrigen Probe zum ersten Aufeinandertreffen von Lichtcrew, Band, Ensemble, Maske und Tanzboden kam, lief es wirklich nicht allzu schlecht. Okay die eine oder andere (Riesen-) Baustelle gibt es da schon noch... Ja und da sind auch Sorgen die sich manch einer macht, nicht unberechtigt. Aber 1. haben wir noch Zeit bist zur Premiere und 2. der Rest ist wirklich richtig gut!

Eine Frage hab' ich noch: Will noch jemand einen Schokokeks?

Eure Fridi

30. April 2009

Fridis Blogbuch - Eintrag Nr. 15

Gestern Abend war es soweit: Das erste Mal trafen das Mondo-Ensemble auf die Mondo-Band. Was es da zu hören gab, verspricht echt gut zu werden. Etwaige Bedenken wurden nur vereinzelt laut geäußert: "Liegt es an mir oder an jemand anderem, dass es grad so komisch schief geklungen hat?!" (eine der Sarahs)

Heute Mittag wurden den Studenten und sonstigen Mensanutzern etwas ganz besonderes geboten: Als Appetitanreger gab's vor dem Mensamahl ein paar Häppchen Company zu hören und zu sehen.

Um 11 Uhr, die Mensa war noch leer, trafen sich große Teile des Ensembles und unser Chef de Music (Fleißkarte an Dominik --> er hat heute Geburtstag und trotzdem zeigte er vollen Einsatz, danke!) zum Einsingen und Expressproben. Danach schlüpften wir in unsere Kostüme und warteten. Die ersten Schlangen waren unser Startsignal und nach einem "Harry man FRAGT nicht nach dem Alter!" gings los...

Wir sangen so alle 20 Minuten jeweils insgesamt 3 Stücke aus Company. Leider konnten wir nicht wie geplant den Song der Girls präsentieren, da die Girls komplett fehlten. Die anderen Rollen waren gut besetzt. Da, wo es sie 2 Mal gab, wurde abgewechselt.

So war dieser Auftritt Werbung und Probe zugleich. Chance genutzt, würden die Anwesenden sagen! Die Männer brachten die Mönchengladbachdiagonale fast zur Perfektion. ;-)

So kann das Ensemble optimistisch in die heiße Endprobenphase gehen, denn in EINER WOCHE IST PREMIERE.

Eine Frage hab' ich noch: Will noch jemand einen Schokokeks?

Eure Fridi

22. April 2009

Fridis Blogbuch - Eintrag Nr. 13

Wieder zurück in der StuSie verbrachte das Ensemble die letzen beiden Abende mit
je einer Durchlaufprobe und anschließendem Feedbackgespräch - das wurde ganz schön spät!

Aber es hat sich gelohnt. Jetzt haben wir ein paar Tage frei, die selbstverständlich nicht einfach so verstreichen, sonderen erfüllt sein werden mit Selbststudium etc... Wenns am 1. Mai weiter geht, sind wir wieder in der MensaBar und es sind dann nur noch ein paar Druchläufe und Generalproben bis zur Premiere!

Eine Frage hab' ich noch: Will noch jemand einen Schokokeks?

Eure Fridi

20. April 2009

Fridis Blogbuch - Eintrag Nr. 12

Im Moment wird echt viel geprobt... Und es sind noch 2,5 Wochen bis zur Premiere!

Durchsetzt mit Feinschliff- und musikalischen proben, reihen sich im Moment Durchlauf- und Ablaufproben aneinander. Seid gestern steht auch die Applausordnung, so dass wir nun alles kompletti haben. Man darf gespannt sein, wie es sein wird, wenn die Band dazu kommt.

Eine Frage hab' ich noch: Will noch jemand einen Schokokeks?

Eure Fridi

16. April 2009

Fridis Blogbuch - Eintrag Nr. 11

Seit Dienstag wird wieder unermüdlich geprobt, so dass sich die letzten choreographischen Lücken schließen! Aber auch an allen anderen Baustellen (= Szenen) wird fleißig gefeilt...

Seid Anfang dieser Woche stehen nun auch die Besetztungstermine fest. Die Dispo dafür hätte ich nicht machen wolle, aber Ms. S. hat's gut hinbekommen. So weiß jetzt jeder von uns, wann er wie wo mit wem spielt und somit die ganze Verwandschaft, Freunde, Bekannte etc. einladen kann. Auch ist das letzte Probendrittel nun verplant - der Endspurt naht.

Gestern war es dann soweit und der erste Schwung Flyer (Postkarten) und Plakate wurde an uns verteilt - so dass nun auch die Öffentlichkeit immer mehr auf das kommende kulturelle Ereignis hingewiesen werden kann.

Eine Frage hab' ich noch: Will noch jemand einen Schokokeks?

Eure Fridi

9. April 2009

Fridis Blogbuch - Eintrag Nr. 10

Ganz taufrisch kommt nun der Probenhüttenbericht:

Also, los ging es am Dienstagmorgen in Freiburg mit vollen Autos - Inhalt: Mondoianer, Chef de Music, Mrs. S. und Requisiten - in den Schwarzwald, nach Steinabad/Bonndorf. Dort ging es bereits um 11 Uhr los mit den Proben. Geprobt wurde in Räumen, die so schöne Namen trugen wie Radieschen, Kürbis oder Erbschen. Es wurde an der Musik und dann an den Szenen ordentlich gearbeitet und immer feiner gefeilt. Nach einem arbeitsreichen Tag ging's am Abend gewohnt und traditionell im großen Kreis weiter mit Singen und nettem Zusammensein. Nicht, dass wir schon genug gesungen hätten! ;-)

Dementsprechend fiel es nicht jedem leicht, zum Frühstück um 8 Uhr parat zu stehen. Nachdem die letzten Nachzügler kurz vor 9 Uhr dazugestoßen waren, ging es auch direkt weiter mit dem straffen und gut organisierten Probenprogramm. Dabei war draußen doch so schönes Wetter... Hatte man mal etwas Zeit dazwischen, war eigentlich jeder draußen an der frischen Luft und in der Sonne zu finden. Abends gab es dann die erste Durchlaufprobe.

Wärend die eine Ensemblehälfte vor der Probebühne Platz nahm und aufmerksam dem Schauspiel folgte, spielte die andere Hälfte Company made by Mondo das erste Mal am Stück. Wie schön das war, mal ein Gesamtbild zu erhalten. Es wird wirklich richtig gut. Okay, okay, einige Defizite gibt es noch, aber wir haben ja auch noch ein Bisschen Zeit... Unsere Ms. S entließ uns nach einem konstruktiven Feedback in den späten Abend. Wie gewohnt endete der bei den Meisten sehr musikalisch, ob am Klavier, mit der Gittare oder dem Singstar.

Wieso war die Nacht bloß so kurz? Um 8 Uhr mussten wir wieder am Tisch sitzen, während die Putzfrauen schon mit den Hufen scharrten. Denn um 9 Uhr mussten unsere Zimmer, die Speisekammer und das Erbschen geräumt und besenrein sein. Und weiter ging es mit den Proben. Es wurde getanzt, gekämpft, gesungen und in der Sonne gelegen sowie natürlich die eine oder andere Szene noch einmal druchgegangen. Gegen 15.30 Uhr hatte es sich ausgeprobt. Nach ein paar spaßigen Gruppenbilder-Shoots fuhren die vollen Autos wieder Richtung Freiburg.

Zu Beginn nächster Woche erwarten uns dann der letzte Probenplan, die Maske und die Besetztungstermine für die Vorstellungen.

Also ich finde, wir haben uns 4 Tage Probefrei verdient.

Eine Frage hab' ich noch: Will noch jemand einen Schokokeks?

Eure Fridi

5. April 2009

Fridis Blogbuch - Eintrag Nr. 9

Als Blogwärtin möchte ich nur kurz unsern lieben Herrn Spielleiter kurz zitieren:
Ich gratuliere uns hiermit zu einem produktiven und harmonischen p
robenwochenende. Hat spaß gemacht, weiter so! :-)

Ja, wirklich, wir waren ziemlich diszipliniert bei der Sache am Wochenende. Während draußen der Frühling sein "blaues Band" durch die Luft hat fliegen lassen, waren wir drinnen fleißig.
Übermorgen geht's auf die (3-tägige) Probenhütte. - Ein Bericht davon folgt danach.


Eine Frage hab' ich noch: Will noch jemand einen Schokokeks?

Eure Fridi

2. April 2009

Fridis Blogbuch - Eintrag Nr. 8

Mitten aus den szenischen Proben eine Kurzmeldung:

Stück für Stück nimmt Company langsam Konturen an. Die Szenen werden Stück für Stück inszieniert und so langsam erschließt sich, nicht nur dem Ensemble, sondern auch den Chefs, was sie da erwartet. Weiter so und es wird richtig richtig richtg gut.

Eine Frage hab' ich noch: Will noch jemand einen Schokokeks?

Eure Fridi

27. März 2009

Fridis Blogbuch - Eintrag Nr. 7

Kurze Meldung von der 1. szenischen Probe:

Um 17 Uhr traf sich die (fast) komplette Cast zu einer ersten szenischen Probe.
Wobei nicht wirklich szenisch geprobt wurde. Es wurden von unserer Mrs. S. die beiden Ensemble-Tanz-Szenen kurz "angerissen", so dass wir und sie sich ein Bild von dem machen konnten, was uns da so erwartet. Ferner wurden die Rollen heute etwas näher um- und beschrieben sowie evtl. noch vorhandene Unklarheiten beseitigt bzw. Fragen geklärt.
Nachdem unser Haus-und-Hof-Photograph seine Blitzanlage aufgebaut hatte, fand abschließend noch das Shooting für die Probenbilder statt. Dafür schlüpften wir zum ersten Mal, manche mehr, andere weniger, in unsere Kostüme. Auch qualmende Blitzschirme hielten uns nicht ab, das Shooting durchzuziehen ;-)

Ab morgen gehts dann so richtig in die Szenen-Proben. Ich glaube kaum, dass ich es schaffen werde, überall Mäusle zu spielen und differenzierte Berichte zur Lage der Nation abliefern zu können. - Weitere Berichte folgen nach eigenem Ermessen oder durch Zuruf der Anderen.

Eine Frage hab' ich noch: Will noch jemand einen Schokokeks?

Eure Fridi

26. März 2009

Fridis Blogbuch - Eintrag Nr. 6

Die letzte musikalische Probe und dann wird's szenisch!

Die aktuellen Sorgenkinder vom Chef de Music waren gestern Abend diejenigen, die die letzte musikalische Probe eröffneten. So probten die Ehefrauen fleißig an "ihrem" Lied, während von vorne der Duft mondogalaktischer Schokoladenkekse herrüberwehte, die das blogschreibende Geburtstagskind (=> Sarah => Schokoladenmörderin) mitgebracht hatte. Das Lied ist aber auch verfuchst - mutig wurde sich dieses Stückes gestellt.

Und dann kamen die Anderen, Männer und Girl, hinzu.
Der Schwerpunkt dieser Probe lag auf dem 1. Akt. Von der Ouvertüre bis zum kleine Finale wurde alles, auch mal ohne das Alter Ego, durchgesungen. Soweit es ging, natürlich auswendig. Jo, nun hätten wir auch das geschafft. Die Zuversicht war zwar nicht bei allen super rosig, aber es läuft und der Beginn der szenischen Proben rückt immer näher- noch einmal schlafen uiuiuiui!

An dieser Stelle möchte ich mal all denjenigen, die so fleißig am Üben, Text lernen und regelmäßig an den Proben teilnehmen, ebenfalls ein Fleißkärtle überreichen. Gerade nach so einer Probe wie gestern bekomt man doch einen guten Eindruck davon, was der Einzelne, aber auch die Gruppe zusammen so wuppt. Neben dem Studium an so einem Projekt teilzunehmen verlangt viel Leidenschaft. Und die ist spürbar vorhanden.

Eine Frage hab' ich noch: Will noch jemand einen Schokokeks?

Eure Fridi

19. März 2009

Fridis Blogbuch - Eintrag Nr. 5

Diese Woche ging schon gut los - wir sind noch voll am proben und die Aufführungstermine scheinen sich auf wunderbare Art und Weise zu vermehren! Bei der Sponsorensuche wäre es schön, wenn es so laufen würde. Da muss von uns noch Einiges geleistet werden...

Zur Probe von gestern:

Da durften die Ehefrauen, im mondodianischen Volksmund auch (Deasprate-) Wives genannt, die Probe beginnen. Gefeilt wurde an ihrem Lied Der Arme, *hohoho* was bei immer mehr Wives auswendig schon relativ gut klappte. Nach und nach gesellten sich dann die Männer inkl. beider Roberts dazu, so dass dann die Probe nahtlos weitergehen konnte.

Heute lag der Schwerpunkt auf den Stücken des 2. Aktes. Die meisten Stücke waren uns schon bekannt. Wir sangen sie gestern alle, auch die, die wir bis jetzt noch links liegen gelassen hatten! 's Gab uns schon ein gutes Gefühl, nicht immer nur Fragmente zu singen, sondern auch mal was mit einem gewissen Ablaufschema.

Was uns bereits per Mail vorangekündigt wurde, setzte unser Chef de Music gestern auch prompt um: Wir sangen erstmals nicht mit unserem Alter-Ego (sofern anwesend), sondern "ganz" allein. Ein bissel mulmig war mir schon dabei und ich glaube, dass ich nicht die Einzige war, der das so ging; aber es war ein notwendiger Schritt, weil auf der Bühne wird dann in der Regel ja auch nur Einer stehen.

Eine Frage hab' ich noch: Will noch jemand einen Schokokeks?

Eure Fridi

12. März 2009

Fridis Blogbuch - Eintrag Nr. 4

Der frühe Vogel fängt den Wurm und somit kommt jetzt der Bericht zur 8. Probe...

Vergangenes Wochenende bekamen wir von unserem Chef de Music eine E-Mail, in der wir uns in eine Art Probenplan für diese Woche eintragen sollten - ein untrügliches Zeichen dafür, dass die uns zur Verfügung stehende Zeit nicht mehr wird.

Eine weiter Neuigkeit - und ich persönlich hoffe, keine Hiobsbotschaft à la "die Ratten verlassen das sinkende Schiff" - ist, das eine Hälfte der Joanne uns aus beruflichen Gründen verlassen wird. Auf diesem Weg nochmal viel Glück für ihren weiteren Lebensweg. Erstaunlich schnell wurde ein Ersatz "hervorgezaubert", so dass Mondo wieder komplett erscheint.

Gestern waren es die sich nicht "bekämpfenden" Ehepaare, welche früher anfingen zu proben. Die Kampfhähne stießen später hinzu. Geprobt wurden vornehmlich die großen Ensemblestücke zu Beginn und gegen Ende von Company sowie die immer wieder auftauchenden Motivfetzen. Somit hat das Ensemble schon fast alles, zumindest im Ansatz, angesungen. Die uns schon länger bekannten Stücke klingen immer besser und freier!

Eine Frage hab' ich noch: Will noch jemand einen Schokokeks?

Eure Fridi

6. März 2009

Fridis Blogbuch - Eintrag Nr. 3

Nicht unmittelbar, direkt und zeitnah kommt heute der Erlebnisbericht zur 7. Probe, aber er kommt....

Am Mittwoch durften die lieben und treusorgenden Ehemänner in Vorleistung treten und bereits um 19 Uhr mit der Probe beginnen. Das hatte zur Folge, dass die ihnen angetrauten Frauen, z. T. auch "Girls", als sie um 20 Uhr eintrafen, sich in die 2. Reihe setzten durften. Aber Männer haben ja in d. R. mehrere starke Frauen im Rücken!
Die Probe verlief recht gut, würde ich jetzt sagen. Viele von uns waren bereit, sich von den Noten zu lösen und es endete nicht in einem Kuddelmuddelfiasko, sondern hatte Klang und einen roten Faden - das lässt hoffen. Die vergangene Probe zeigte uns mal wieder aufs neue, wie schmal die Gratwanderung bei Sondheim ist zwischen schräger, gewollter Harmonie und falschen Tönen.

Aber, hey, unmöglich ist es nicht und wenns klappt klingt echt schön. Wir schaffen das.

Eine Frage hab' ich noch: Will noch jemand einen Schokokeks?

Eure Fridi

26. Februar 2009

Fridis Blogbuch - Eintrag Nr. 1

Am gestrigen Aschermittwoch erreichte mich "der Ruf" dieses Amt zu übernehmen. Da ich so etwas noch nie gemacht habe, bleibt mir nix anderes übrig, als einfach mal los zu legen in der Hoffnung, dass was Produktives dabei herraus kommt! ;-)


-->Probe Nr. 6 und die Erkenntins: Ahhhhhhhhhh noch 8 Wochen bis zur Premiere!

Die treusorgenden Ehefrauen trafen sich gestern schon um 19 Uhr, um mit unserem Chef de Music das Lied "Der Arme" zu proben. Aber leider war so manche Ehefrau nicht da... Vielleicht hatten sie anderweitige Verpflichtungen? Dies hinderte die Anwesenden aber nicht daran, am Lied zu feilen und ja, so langsam scheint sich der sondheimsche Knoten zu entwirren - es klang halbwegs koordiniert und nicht sooo schlecht.

Ne Stunde später tröpfelten so langsam die Männer dazu und es ging ohne große Unterbrechungen direkt weiter. Da kam mir dann auch so langsam die Erkenntnis "uiuiui ist ja garnicht mehr so lange bis Anfang Mai", hatte aber kaum Zeit, mir wirklich Gedanken darüber zu machen, da ich mich voll konzentrieren musste, um nicht ein "Bobby-Einwurf" zu verpassen. Mit fortschreitender Stunde erhöhte sich auch die Teilnehmerzahl und gegen Ende war die Probe nicht mehr ganz so "mau" besetzt wie zu Beginn. Ja und in der großen Gruppe klingen die Stücke nun schon echt okay. Wenn nicht so Stellen wie "Grillsteaks zu schmorn" wären. Eine weitere Herrausforderung für fast alle, glaube ich, ist diese Sache mit dem auswendig singen. Immer häufiger können/sollen/müssen wir uns nun von der Partitur lösen. Dann war auch schon wieder die Zeit schwupsdiwups rum und die Probe zu Ende.

Bevor sich die Company wieder trennte wurden noch Photos von jedem für die Kostümbildnerin/Maske gemacht bzgl. Kostümplanung etc. Fast durch die Lappen gegangen wäre die Tatsache, dass wir seit der letzten Probe die Räumlichkeiten gewechselt haben. Wir proben jetzt in einem kleineren Raum, da ist's nicht so zugig und relativ warm (für manch Eine immer noch nicht warm genug) dafür ist es dort so ne Sache mit dem Tür öffnen...

Und ja, bevor ich's vergesse: Um den gruppendynamischen Prozess zu festigen, plant Mondo am kommenden Samstag eine Mini-Wanderung mit anschließender Einkehr in das kultigtraditionelle Waldrestaurant St. Valentin (die Speckpfannekuchen sind der Hammer!!!) - man darf gespannt sein. Vielleicht ein Anlass für den nächsten Blogbuch-Eintrag?

Eine Frage hab' ich noch: Will noch jemand ein Schokokeks?

Eure Fridi

19. Februar 2009

Company - Proben 3 bis 5

Nun gut, dann wollen wir mal. Besser spät als nie, oder? Verständigen wir uns vorab darauf, dass mit dem wort "probe" jeweils eine "wochenprobe" gemeint ist und etwaige einzelproben außer betracht bleiben. Die vielen einzelproben werden die berichterstattung ohnehin schwierig gestalten, weil ja kaum jemand bei allen proben sein wird. Hmm, ich hoffe, kein potenzieller blogwart liest das und bekommt es mit der angst. Also Dominik probt ja eigentlich immer, oder? Stellen wir uns also vor, Dominik schriebe diesen blog *vorstell*. - Dominik, wie wär's?

Tanzen, turteln, tingeln, kompaniiiee. Entschuldigen Sie bitte: Company. Obwohl, in anlehung an The Producers hätte das lustig werden können. Der geneigte leser wird merken, dass der autor, wenn sein gedächtnis nicht genügend futter für eine ausgewogene berichterstattung hergibt und er zu dem thema eigentlich alles, was dazu zu sagen gibt, irgendwann schonmal geschrieben hat, dazu neigt, schachtelsätze zu schreiben und dem assoziativem ansatz zu fröhnen.

Man könnte stattdessen mehr oder weniger scharfzüngig lästern
("Liebe grüße in das kulturamt des provinzstädchens Lahr *wink*. Was treibt der lokale musikverein so?").

Man könnte den staubtrockenen
("Es wurde gesungen, nicht getanzt. Im Hintergrund machte Henrik Fotos.")

oder den gemein-unterhaltsamen ansatz,
(der aber zensiert werden müsste; es sei denn, der autor schriebe über seine eigenen offentichtlichen unzulänglichkeiten wie z.b. haarausfall oder nur über dickfellige mitmenschen, die sich selbst nicht so wichtig nehmen)

die sozio-anthropologische variante
("Da hat aber jemand den Benda [there's a bender among us; vgl. Bare] ganz schön beknopfäugelt gestern."),

oder die oberlehrer-version
("Nicht geprobt haben Stephanie, Tanja, Dani, Robin, Caro, Alexander, Philipp, Gabriela, Andi und Timon"),
natürlich ohne auf den probenplan zu schauen oder nach entschuldigungen zu fragen, aber dafür alphabetisch nach den nachnamen sortiert,

oder die infantile schreibe
("Alexis hat gepupst.")

wählen.

Oder man könnte sich fragen, warum eine selbstorganisation nie wirklich gut funktioniert; besonders nicht im hinblick auf jene, die eigentlich kaum etwas machen müssten, aber selbst das bisschen, sei es wegen der studenten wohlbekannten prokrastination bei überlastung, sei es wegen einer vermutlich naiv-eskapistischen denkfaulheit, nicht auf die reihe bekommen. Und Seneca sagt... Aber das würde ja keinen interessieren und am ende hieße es, man würde nur meckern. Also schriebe man zum schluss, dass - natürlich - die meisten ganz toll fleißig zu sein scheinen; besonders Henrik, der unermüdlich seine kamera schleppt, plakatkonzepte erstellt und und und. Und Fridi, die immer begeistert vorne mitschwimmt, wenn es was zu tun gibt.

Sowas zu schreiben wäre aber dooflangweilig, machen wir also nicht. Außerdem macht eine zu große anzahl von wahlmöglichkeiten den menschen anerkanntermaßen unglücklich. Und am ende ist doch immer irgendwer beleidigt.

Stattdessen schaue ich also mal nach, wo das abendessen bleibt, trinke mein feierabendbier zu ende und hoffe, dass sich jetzt gaaanz viele mondoisten für dieses wunderbare medium namens blog begeistern und die bewerbungsmappen bald meinen schreibtisch überfluten werden.

In diesem sinne, um mit Joanne zu sprechen: Prost!

18. Februar 2009

Demnächst

Bald wird es wieder eine regelmäßige Probenchronik geben, ein neuer Blogwart steht schon so gut wie in den Startlöchern. Es bleibt also spannend...

23. Januar 2009

Company - Probe 2

"Bobby, Bubby, Alter, Bobby-Bobby"

Jaja, laut und leise, runter und vor allem hoch wurde am Mittwoch nach der Weihnachtspause i.d. StuSie endlich wieder gesungen. Während sich in der StuSie-Bar - das hoffentlich zukünftige Publikum u.a. bestehend aus - Studenten vergnügten, wurde in den zugigen Räumlichkeiten mit Seeblick wieder fleißigst geprobt.

Gutes Einsingen ist besonders von Nöten, bei diesen anspruchsvollen Gesangspassagen. Und dazu noch Tanzen? Alter ...

18. Dezember 2008

Company - Probe 1

Ein neues Jahr, eine neue Mondo-Produktion? Pustekuchen! Noch im alten Jahr, und damit so früh wie nie begannen gestern die Proben für Company, unser neues Baby - quasi eine Frühgeburt. Aber das ist gut so, denn auch wenn der Tanz dieses mal ausnahmsweise nicht unsere größte Sorge werden dürfte, so gibt es doch eine Menge an Text und Gesang zu bewältigen. Das wurde allen spätestens dann klar, als die 6000 Seiten Noten in Kopie (Danke Dominik, danke Studentenwerk) und die ausführliche Songliste aller Ensemblemitglieder den Besitzer wechselten. Und mit dem besonders frühen Premierentermin bleibt keine Zeit um unsere vermeintlich faulen Ärsche - siehe Liste der Namen ohne Fleißkärtchen - gemütlich ins Projekt zu wiegen ;-)

Hatten Einzelne noch leichte Ressentiments gegen dieses Musical - das sicherlich nicht mehr ganz dem entspricht, was der Otto Normal-Musicalhörer heutzutage erwarten würde, wenn er nach Stuttgart, Hamburg oder Oberhausen fährt -, so waren die Bedenken spätestens nach dem ersten "Ohne Dich wär'n wir ver-raaaa-haaaaTZT" ausgeräumt und wichen allerseits einem breiten Grinsen oder einem "das hat mir gefehlt".
Klar, nicht immer kommt die deutsche Textfassung ungemein elegant daher (Anm. d. Verfassers: Meine persönliche no-go-Zeile ist "Klopfen, läuten, klingeln, company! Tanz, turteln, tingeln, company! Aufriss, Imbiss, Spielerei'n, gehen, sehen, telephonier'n..." (sic!)). Aber wenn sich alle Dominiks Ermahnung zu Herzen nehmen, dem Text Sinn zu geben, ohne dem unpassend überartikulierten, deutschen Humor à la Müncher Muscial Gruppe nachzueifern, dann kann diese wunderbare Musik eigentlich nicht mehr viel kaputt machen.

Und das ist außerdem passiert: Vorstellung der Musical Group (Notiz an mich selbst: "LÖ ProhwOOh", Urlaub in der Bretagne planen *fg*), good cop/bad cop, Aufgabenliste, Probenliste, A**** abfrieren...

So, los gehts. Haut rein.
Und damit übergebe ich an ???

14. Juni 2008

Footloose - Probe 15

Nach dem Power-Weekend im Schwarzwald folgte nun die allwöchentliche Dienstagsprobe in ... ja wo eigentlich? StuSie-Saal is' nich' wegen EM-PublicViewing, dasHaus 60 wollte man angesichts der geringen Tanzraumgröße auch vermeiden. So fand man sich am Dienstagabend in der Mensa des Institusviertels, in der Stefan-Meier Str. 28 wieder, die seit Mai im Umbau ist.
Was sich dort an Probenbedingungen vorfand, ließ die Mondoisten allerdings die Haare raufen:
verstaubte Böden, schlechte Luft, keine Toiletten -> Baustelle eben.
Erste Stimmen wurden laut, die Probe an die frische Luft vor der Mensa zu verlegen. Jedoch wollte man auch nicht die arbeitenden Studenten stören. Schließlich einigte man sich darauf, die Gesangsprobe in dem Bau abzuhalten, die Tanzschritte des Footloose-Finale jedoch im Freien zu erlernen, bzw. wiederholen.
Um die Arbeitsbedingungen etwas zu verbessern, hatte Birte eine Putzaustattung aufgetrieben, durch dessen nassgewischten Boden die Luft immerhin etwas erträglicher wurde. Dazu war es eine willkommene Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für einige Mondoisten, die es gar nicht erwarten konnten, auch mal den Mopp zu schwingen ;-)

Die Gesangsprobe verlief soweit gut, geprobt wurden die üblichen Tutti-Stücke (Footloose/On any Sunday, I'm Free/Heaven Help Me, Footloose (Finale)), deren Festigung und Wiederholung für die nötige Gesangs- und Textsicherheit beim Mondo-Ensemble sorgte.
Im Anschluss (gg. 20 Uhr) übergab Dominik die Leitung des Ensembles in die Hand der Tanzchoreographin Leila, bei der heute - wie bereits erwähnt - überwiegend das Finale (ein)geübt werden sollte. Da in diesem die Erwachsenen erst im letzten Viertel des Stücks in Erscheinung treten, hatten diese (mal wieder ;-) Freigang bis um 20:45 Uhr - eine willkommene Zeit also, um einen kurzen Abstecher zur MensaBar zwecks EM-Spiel-Betrachtung (Griechenland vs. Schweden) zu machen, während sich die Kids vor der Mensa bemühten, Leilas Choreo zu erlernen.
Gegen 21 Uhr kamen dann besagte Erwachsene mit ins Spiel und das Finale konnte nun bis zum Ende durchgeprobt werden ... alles ohne Musik.
Die nahm man nun in der Endphase dieses Dienstagabends dazu, in der das Finale sing- und natürlich besonders tanztechnisch in der - nun mehr durch Putzeinsatz etwas sauberer wirkenden - Mensa zur Aufführung gebracht werden sollte.
Nach mehreren Durchläufen war das Erlernte gefestigt und jede/r wusste, wo zu stehen, hinzulaufen und wie auszusehen. Nun wiederholte man noch die über das Probenwochenende viel geübten beiden anderen großen Stücke (Footloose/On any Sunday & Im Free/Heaven Help Me), bevor man sich ein letztes Mal dem Finale widmete, um wirklich zufrieden und besonders tanzsicher nach Hause zu gehen.

Die Probe ging bis 23:30 und nicht alle hielten der langen Tanzprobe stand (ne quatsch, einige mussten dann doch irgendwann gehen ;-), aber das diese von Nöten und auch auch sehr effektiv war, bestreitet wohl kein/e Mondoist/in.

In 492h und 21min ist die Premiere ...

10. Juni 2008

Footloose - 2. ProbenWE (06.-08. Juni)

Das zweite Probenwochenende begann mit Sprech- und Schauspielproben im Haus Nr. 60 der StuSie. Am Tag darauf sollte das eigentliche Probenwochenende im Schullandheim Steinabad im tiefen Schwarzwald stattfinden, das probentechnisch überwiegend Leila zugesprochen wurde. ... aber der Reihe nach:

Freitag:
Die Sprechproben mit Steffi begannen um 18 Uhr im gemütlichen Aufenthaltsraum von Haus Nr. 60 direkt am See mit den Jugendlichen. Von den Szenen vor Mama Says bis hin zu den Café- und Disco-Szenen wurden die Mondoisten stimmtechnisch von Steffi verbessert und geschult. Wenn's stimmtechnisch stimmte, ging's szenisch und schauspielerisch weiter. Gegen halb 10 kamen die Erwachsenen dazu, um besonders die Anfangs- und End-Szenen zu proben. Bis etwa 22:30 Uhr wurden mit dem gesamten Ensemble geprobt, dann war es an der Zeit nach Hause zu kehren, denn am nächsten Tag sollte um 10 Uhr das Probenwochenende in Steinabad (Fahrzeit ~ 1h) beginnen.

Samstag:
Der Schwarzwald-Bluuuues ... in den Tiefen der grünen Tannen und hohen Berge fanden die meisten Mondoisten mehr oder weniger gut den Weg zum Schullandheim Steinabad.
Vorher zeigte der Hausmeister Steffi und Johannes noch die Anlage und wünschte viel Vergnügen und in unserem Fall besonders viel Durchhaltevermögen für das harte Weekend.
Um kurz nach 10 ging's dann los mit Aufwärmen. Nach vielen Kicks, Sprüngen und sonstigen Moves war die kleine Turnhalle gut aufgeheizt und das Ensemble war bereit für das erste Stück: Footloose/On any Sunday. Viel Probenzeit ging dafür für den genauen Ablauf der Choreo der ersten Takte drauf. Doch genau aus diesem Grund benötigten wir das Hüttenwochenende.
Bevor es mit dem zweiten großen Stück I'm Free/Heaven Help Me weiterging, gab's eine kurze Pause, in der man sich mit allerlei Leckereien im Nebenraum stärken konnte.
Gegen 13 Uhr ging's für die Kids mit dem oben erwähnten letzten Stück vor der Pause weiter. Auch Steffi begann nun ihre Szenen- und Stimmarbeit mit den einzelnen Rollen im benachbarten Karl-Stritt-Bau, in dem das Ensemble auch zu dieser Uhrzeit seine Zimmer beziehen im 1. und 2. OG durfte. Während Johannes, Judith, Anni und Silke also ihre Passagen durchsprachen und mit Steffi auch an der eigenen Singstimme feilten, wurde in der Turnhalle weiter heftig und konzentriert getanzt, bis um 14:30 dann der Part der Erwachsenen mit einbezogen wurde.
Zum Schluss wurde das bereits Gelernte nochmals in ein, zwei kompletten Durchläufen verinnerlicht und gefestigt.
Nach diesen zwei großen Stücken folgte nun, um 15 Uhr, Holding Out For A Hero, während Steffi sich im Karl-Stritt-Bau stimmen- und kostummäßig Andi, Timon, Max, Jan Hendrik, Henrik, Alexis und Benedikt widmete. Leila feilte indessen mit allen Girls und Frauen an diesem Powerstück, schnell seilten sich aber die Hauptakteurinnen dieser Nummer (Dani, Sonja, Tina und Meike), die die verschiedenen Solo-Gesangspassagen übernehmen, in den Nebenraum, wo auch die verschiedensten Fressalien der Mondoisten umherlagen, ab um selbst eine kleine Choreo zu entwerfen um mit dieser später zum Ensemble zu stoßen. Zwischendurch konnte auch noch Kaffee aufgetrieben werden, der für eine Handvoll Mondoisten ein Anlass zur Freude in diesen tristen Regentagen im Schwarzwald war ;-)
Gegen 17 Uhr kamen die Beteiligten von Holding Out For A Hero dann zum Schluss, denn das Abendessen, die erste warme Mahlzeit am Tag, lockte. Hier konnte das gesamte Ensemble Kraft und Energie für die nächsten Stunden schöpfen.
Nach dem Abendessen folgte die "etwas" kleinere Nummer Somebody's Eyes, an der eigentlich beinahe das gesamte Ensemble außer - wie so oft ;-) - den Erwachsenen beteiligt ist. Was haben denn auch die Erwachsenen in der Schulkantine zu suchen? Diese suchten dann entweder in ihrem Zimmer, im Spaziergehen durch den Wald oder im Nebenraum der Turnhalle, in dem das EM-Eröffnungsspiel Schweiz gg. Tschechien gezeigt wurde, einen Zeitvertreib.
In der Turnhalle wurde nun zuerst die eigentliche Choreographie wiederholt und besonders auf Auf- und Abläufe sowie Positionen Wert gelegt, bis dann eine Stunde später die verschiedenen Szenen- und Textpassagen in der Nummer dazu kamen.
Anschließend ging's im Probenplan mit Mama Says, bei dem nur eine geringe Anzahl an Mitwirkenden von Nöten sind, weiter. So hatten auch ein paar mehr Jugendliche endlich etwas Freigang.
Als letzte Ensemblenummer folgte The Girl Gets Around, bei der nur noch ein Bruchteil des gesamten Ensembles beteiligt ist: Henrik, Alexis, Benedikt und Natasha, bzw. Fabienne.
Bei der Anmache von Chuck an die Pfarrerstochter ging's heiß her, für den Rest der Mondoisten, deren Lachmuskeln schon bei Mama Says gut beansprucht wurden, gab's hier nochmal ordentlich was zu lachen und man war sich sicher, dass dieses Stück sicher auch beim Publikum für Aufsehen sorgen wird.
Zum Abschluss des Probentages wurden alle bisher erarbeiteten Stücke, besonders die großen Ensemblenummern Footloose/On Any Sunday und I'm Free/Heaven Help Me nochmal in einem Durchlauf wiederholt und somit wirksam verinnerlicht/gefestigt.
Gegen 23 Uhr konnte dann die abendliche Party, bzw. der gemütliche Ausklang des Tages mit Gitarre, Percussion inkl. voller MONDO-Sangeskraft sowie allerlei nicht-alkoholischen und alkoholischen Getränken starten. Der harte Kern hielt sich bis in die frühen Morgenstunden mit Singen und einfachem geselligem Beisammensein wach. Ludwig spielte die Gitarre und es wurde ein Hit nach dem anderen aus den grünen und orangenen "Das Ding"-Liederbüchern gesungen.
Sehr sehr schön ...

Sonntag:
Los ging der Tag mit dem Frühstück, zu dem trotz Schlafmangel beinahe das komplette Ensemble erschien. Immerhin sollte dieses Wochenende ja alles anderem als der Erholung dienen ;-). Doch mit der ersten Mahlzeit des Tages inkl. heißer Milch mit Honig, bzw. Kaba und natürlich Kaffee holten sich die Mondoisten die nötige Kraft und Energie für den 2. und letzten Probentag im Schullandheim Steinabad.
Um 9 Uhr folgte der 2. Teil des Aufwachens: Einsingen und Aufwärmen mit Steffi und Leila.
Der Probentag startete dann mit den Reprisen von Somebody's Eyes. Dabei waren die Erwachsenen Ludwig, Judith, Birte und Johannes, sowie natürlich die "Somebody's Eyes Reprise-Mädels" Meike, Melody und Caro (evt. erforderte korrekte Angaben folgen ;-).
Bis Steffi und auch Leila mit diesen Reprise-Einlagen zufrieden waren, vergingen etwa 45min, dann war's Zeit für die große Kids-Nummer in der Disco Let's Hear It For The Boy. Auch hier war nun Zeit für detailgenaue Choreographieauffrischung und auch -änderung. Während sich also besonders die Boys bemühten, Leilas Anweisungen zufriedenstellend auszuführen (hierbei sei erwähnt, dass der Großteil der Choreo den männlichen Beteiligten zuzurechnen ist), ging Dani mit Steffi das Stück, in dem sie den Gesangspart inne hat, durch.
Später stieß Dani dann wieder zum Ensemble, um das Stück im Gesamten durchzugehen.
Um 12 Uhr hieß es dann wieder Auszeit für die MONDO-Musical Gruppe: das Mittagessen stand an. Leckeres Schnitzel, Gemüse und Beilagen wie Reis und Kartoffeln stillte den Hunger der Mondoisten und verschaffte nochmals Kraft für die bevorstehende Endphase des Probenwochenendes.
Um 13 Uhr ging's dann in der Disco-Szene weiter ... denn vor Let's Hear It For The Boy gibt es noch die Shownummer Let's Make Believe We're In Love, in der Silke als "Disco-Showact-Girl" auftritt und eine schöne Ballade zum Besten gibt. Währenddessen bekam Steffi im Aufenthaltsraum des Karl-Stritt-Baus Besuch von Sonja&Anne (aka Christy&Misty), Claudia und Ludwig, um Stimmpassagen sowie Kostümüberlegungen durchzugehen.
Um 15 Uhr folgte nun die vorletzte Nummer Dancing Is Not A Crime, welches besonders durch seine komplexe Rhythmik zu einem der schwierigsten Stücke zählt. Eine Nummer, die nur aus rhythmischen Sprechtexten, also Rap, besteht, die sehr präzise wiedergegeben werden müssen.
Die dazugehörige "rhythmische Choreographie" (clapping and stamping) und natürlich die schwierigen Rappassagen von Jan Hendrik, Max und besonders Timon wurden nun intensiv eine Stunde lang geprobt. Während die Erwachsenen sich die Zeit mit Klimmzügen auf dem benachbarten Spielplatz oder im Bach rumwatscheln vertreibten, mussten die Jugendlichen nochmal und nochmal Stelle für Stelle durchgehen ... bevor es nun zum letzten Stück, Footloose Finale, ging, holten sich die einen nochmals Energie durch bereitstehenden Kaffee, andere räumten noch die Zimmer, denn um 18 Uhr war die Abfahrt geplant, denn wer wollte schon nur eine Minute des ersten Spieles der deutschen Elf gegen Polen verpassen?
Um 16 Uhr ging's dann zuerst für die Jugendlichen mit dem Finale weiter, denn die Erwachsenen treten erst gegen Ende des Stückes in Erscheinung. Trotz der Länge dieser Nummer, sowie der Vielzahl an unterschiedlichen Bewegungen und Positionswechseln fand sich gegen 17:15 Uhr noch die Zeit, die Erwachsenen miteinzubeziehen und somit auch das Ende des Endes zu Ende zu proben ;-). Zum Abschluss wiederholte das Ensemble Footloose/On Any Sunday und I'm Free/Heaven Help Me. Zum Abschluss schaute sogar noch der Hausmeister zu, der sehr angetan von unsrer Arbeit schien.
Zu guter letzt wurde die Turnhalle, sowie der Gang von allem hinterlassenen Unrat befreit, sowie alles wieder an Ort und Stelle gestellt und schon verabschiedete sich der größte Teil des Ensembles in die Autos und ab nach Freiburg. Steffi, Sonja, Max, Jan Hendrik und Johannes räumten noch die Reste der Reste weg, nahmen vergessenes Eigentum mit und verabschiedeten sich mit der Schwarzwald-Bluuues-Reprise vom romantischen Örtchen Steinabad, sowie von den Wachgänsen und Ziegen ;-) und machten sich ebenfalls auf den Weg gen Freiburg.

Ein anstrengendes Wochenende war's und der positive Probeneffekt, den wir erreichen wollten, haben wir auch erreicht, viel Spaß hatten wir auch ... und damit ist's auch gut jetzt ;-)